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Konzerte

40 Jahre Dreamtheater! Die Anniversary Tour gastierte am 11.07.2025 auf dem Gelände der Gilde Park Bühne in Hannover


40 Jahre Dreamtheater! Die Anniversary Tour gastierte am 11.07.2025 auf dem Gelände der Gilde Park Bühne in Hannover

Bei bestem Wetter war die Show (ohne Vorband) für 20 Uhr angesetzt und begann dann auch sehr pünktlich mit einem orchestralen Intro. Als sich Drummer Mike Portnoy dann hinter sein Schlagzeug setzte, wurde es das erste Mal von Seiten der Zuschauer laut. Für die meisten Anwesenden dürfte es das erste Dreamtheater Konzert nach sehr langer Zeit wieder mit Mike Portnoy gewesen sein. Dass die 13 Jahre mit Mike Mangini an den Drums irgendwie schon wie vergessen erscheinen, ist ein bisschen schade, da Mangini maßgeblich an den während dieser Zeit erschienen Alben mitgewirkt hat.

Als dann die anderen Bandmitglieder die Bühne betraten, war den die Fans wie entfesselt. Natürlich will die Band ihr neues Album „Parasomnia“ promoten, aber in Anbetracht der vielen Hits dieser Band, die fast Ausnahmslos Überlänge haben, ein schwieriges Unterfangen, die Setlist entsprechend zu füllen.

Bei einem super Sound und einem top aufgelegten James LaBrie gab es nach dem Intro mit „Night Terror“ vom aktuellen Parasomnia Album ordentlich auf die Ohren. Es folgten Songs wie „Strange Dejavu“, „Enemy Inside“ oder „Hollow Years“, welches mit einem Keyboard Intro von Jordan Rudess (der auch gerne auf seinem Soundpad rumexperimentiert) und dem Gitarrensolo von John Patrucci eingeleitet wurde und ebenso gefühlt Improvisations- und Jamsession-artig endete.

Bei „The Dark Eternal Night“ hatte sich Mike Portnoy dann nicht nur auf die vertrackten Rythmen zu konzentrieren, sondern war mit seiner fast schon Growl-artigen Stimme als zweiter Sänger sehr präsent.

Ein kleiner Auszug aus Metallicas´ „Wherever I May Roam“ kam zum Ende von „Peruvian Skies“ beim Publikum natürlich auch sehr gut an.

Nach „Take The Time“ war denn erstmal Schluss. Die Zugaben ließen natürlich nicht lange auf sich warten. „As I Am“ und selbstverständlich der Evergreen „Pull Me Under“ beendeten das Set an diesem Abend. Welches Schwergewicht „Pull Me Under“ hat, konnte man beim Publikum sofort feststellen. Es wurde nochmal ausgiebig mitgesunden und nochmal richtig abgefeiert.

Mit fast exakt 2 Stunden Spielzeit und insgesamt 14 Songs mag das Konzert vielleicht kurz gewesen sein, da es zudem auch extrem kurzweilig war. Aber möglicherweise dem Veranstaltungsort geschuldet, der mitten in der Stadt liegt, wo halt um 22 Uhr die Nachtruhe beginnt.

Beim Vergleich wurden an anderen Veranstaltungsorten noch ein paar mehr Songs gespielt und die Setlist teilweise umgestellt, sodass bis zu fast 3 Stunden zusammen kamen. Sei es drum, der langersehnte Auftritt in Hannover war auf jeden Fall gelungen! Der inzwischen 62 jährige James LaBrie war stimmlich immer noch auf der Höhe, vor allem bei den ruhigen Parts.

Dieses Niveau über all die Jahre zu halten ist schon erstaunlich. Über Mike Portnoy braucht man eh nichts zu sagen, da er nach der Rückkehr scheinbar seinen zweiten Frühling erlebt, nach dem er sich 13 Jahre in vielen anderen

Projekten ausgetobt hat. Tasten-Wizzard Jorden Rudess und die beiden Saiten-Hexer John Myung am Bass und John Petrucci an der Gitarre zeigen ein Zusammenspiel wie es seines Gleichen sucht.

Ein gelungener Abend, ohne Schnickschnack und aufwändige Bühnenshow, sondern einfach nur Dreamtheater pur!

 
11.07.2025

40 Jahre Dreamtheater - Anniversary Tour 24/25


Spielzeit
2 Stunden
Headliner
Dream Theater
Besucherzahl
3000
Setlist
  • Prelude: (Bernard Herrmann)
  • Orchestral Overture: (enthält Ausschnitte aus jedem Dream Theater Album)
  • Night Terror
  • Act I: Scene Two: II. Strange Déjà Vu
  • Act I: Scene Three: I. Through My Words
  • Act I: Scene Three: II. Fatal Tragedy
  • Panic Attack
  • The Enemy Inside
  • Midnight Messiah
  • A Rite of Passage
  • Hollow Years: ('96 Demo Version)
  • The Dark Eternal Night
  • Peruvian Skies: (mit Ausschnitten von "Wish You Were Here" und "Wherever I May Roam")
  • Take the Time: (abgekürzte Version)
  • As I Am
  • Pull Me Under
  • Singin' in the Rain: (Nacio Herb Brown, Arthur Freed)
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