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Cannibal Corpse - The Black Dahlia Murder - No Return

| Carsten Brand | Konzerte

    Die Urgesteine von CANNIBAL CORPSE luden zum Tan ins ausverkaufte Musikzentrum und ließen dabei keine Wünsche offen.

    Schaut man sich die Tour der Death Metal Veteranen an, fällt auf, das bisher nur Hannover den Status ausverkauft bekam. Ein Freitag Abend ist ja an sich auch ein gut platzierter Konzerttermin.  Parallel fand am gleichen Abend auch noch das Geballer Fest statt. Überschneidende Veranstaltungen sind ja grundsätzlich eher doof, hier waren aber beide Events sold out, also kein Grund zur Panik.

    Im Muiskzentrum eröffneten NO RETURN. Und zwar mit einer erheblichen Portion Durchschlagskraft. Roher puristischer Death Metal gepaart mit technischen Spielereien an den Gitarren und einem sehr sympathischen Frontmann runden das Gesamtbild ab. Teilweise erinnern sie ein wenig an gute alte Devildriver. NO RETURN schaffen es, das bereits gut gefüllte Musikzentrum in Stimmung zu bringen und legen den Grundstein für einen gelungenen Abend.
    Setlist:
    The Crimson Rider
    Submission Falls
    Stronger than ever
    News Item
    Rising
    Despise your Heroes

    Danach folgt der Umbau. 3 Bands spielen, 3 Schlagwerke wurden aufgebaut. So gestalten sich beide Umbaupausen an diesem Abend angenehm kurz und die Bühne wird jedes Mal ein Stück größer.

    THE  BLACK DAHLIA MURDER schließen bedingungslos an das hohe Spietempo an und legen als zweite Band noch einmal eine Schippe drauf. Die Band hat sichtlich Spaß und präsentiert sich in einer außerordentlich guten Verfassung. Sänger Trevor nutz beinah den gesamten Platz der Bühne un springt wie angestochen hin und her. In einem wahnwitzigen Tempo knüppeln die Musiker voran, immer wieder punktuiert von melodischen Abschnitten. Ein Mix, der auch beim Publikum gut ankommt. Mittlerweile haben wohl alle Besucher den Weg in das Musikzentrum gefunden und man merkt zum ersten Mal, dass die Location an diesem Abend ausverkauft ist. Der Stimmung tut dies in keinster Weise Abbruch. Neben headbangenden Meuten gibt es auch immer wieder kleinere Moshpits.
    Setlist:
    Widowmaker
    Contagion
    Last Grave
    Jars
    Kings
    Horrible Night
    Nightbringers
    Matriarch
    Stiring Seas
    Catacomb
    Everything
    Warborn

    Es folgt die obligatorische Umbaupause und bevor der Corpsegrinder loslegen kann dauert es eine Weile, bis der Soundcheck durch ist und alles passt.
    Dann wird es dunkel und Zeit für den Headlinerdes Abends. Spielten die Vorband unter sehr guten Lichtverhältnissen, bleibt die Bühne bei CANNIBAL CORPSE stilecht recht düster. Ein wenig rote Schummerbeleuchtung unterstützt von ein paar blauen Spitzlichtern müssen ausreichen. Die Herren um Mastermind Fisher knüppeln mit neuem Material nach vorne. "Code of the slashers" eröffnet den Corpse-Reigen an diesem Abend. Dieser, für Corpse´sche Verhätlnisse fast schon ruhige Track, bildet den idealen Einstieg. Das Publikum ist von Sekunde 1 an dabei und zelebriert den Auftritt. Die Todeswalze gewinnt an Fahrt und führt mit "Only one will die" die Neuvorstellung des aktuellen Silberlings "Red before Black" fort. Musikalisch braucht man hier auf wenig Neuland zu hoffen. Aber das tut auch keiner. CANNIBAL CORPSE liefern genau das ab, wofür sie seit Jahren stehen: kompromisslosen Death Metal auf den Punkt gebracht. Die neuen Stücke passen hervorragend ins Schema und zeigen die Vielfältigkeit der Band. Es wirkt zu keiner Zeit so, als hätte man sich irgendwie neu erfinden müssen. "Scourge of Iron" bildet die Brücke zu älterem material. Die Corpser kehren für kurze Zeit zum Midtempo zurück. Allerdings ist diese Verschnaufpause nur als Anlauf zu werten. Mit gewohnte Dampframmen Manier geht es in den zweiten Teil der Setlist, gespickt mit Highlights aus der Discografie. Von "Pounded into dust" über "Devoured by vermin" bis zu "Stripped, raped and strangled" fehlt keiner meiner persönlichen Highlight der Band. Die Todesmaschiene CANNIBAL CORPSE marschier tunaufhörlich durch das Musikzentrum. Klassischer Weise wird die Setlist vom allseits bekannten Hammer Smashed Face abgeschlossen und das Publikum in die Nacht entlassen. Zusammenfassend haben CANNIBAL CORPSE einmal mehr bewiesen, dass sie eine unheimliche Live Macht darstellen und zu Recht an der Spitze der Death Metal Szene stehen. Eine klare Empfehlung an alle, die noch ausstehenden Tourdaten wahrzunehmen!

    Ort

    Musikzentrum Hannover

    Kategorie

    Setlist

    Code of the Slashers
    Only one will die
    Red before Black
    Scourge of iron
    Evisceration
    Scavenger
    Wretched
    Pounded into Dust
    Kill or become
    Gutted
    Corpus Delicti
    Devoured by Vermin
    Skull full of Maggots
    I cum Blood
    Make them Suffer
    Stripped, raped and Strangled
    Hammer Smashed Face

    Spielzeit

    Tags

    | Carsten Brand | Konzerte

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