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69 Chambers - Torque

VÖ: 17. Juni 2012   •   Label:  Massacre
Ex-Totengräber Tommy Vetterli hat auf dem aktuellen Werk der Band die Gitarre selber in die Hand genommen, mit der anderen hält er seine neue Gattin Nina fest. Diese wiederum hat sich abermals den Bass umgeschnallt, während Diego Rapacchietti die Drums verdrischt. Der Opener „Cause and Effect“ featured Eluveitie Sänger Chrigel, der hier ordentlich ins Mikro hüstelt und so einen schönen Kontrast zu Ninas Stimme bietet. Der Rest der Platte bewegt sich unterschiedlichen Härtegraden, insgesamt pendelt man sich aber doch wohl im alternativen Metalbereich ein. Durch die weiblichen Vocals und die zeitweise mächtigen Riffs erinnert das Trio eher an Bands wie All Ends & Co, aber natürlich könnten auch Freunde der im Gothic Bereich angesiedelten Female Fronted Kapellen an „Torque“ Gefallen finden, denn Düster geht es auf dem Album schon auch zu.

Im Großen und Ganzen ein nett anzuhörendes Album, welches bei mir weder Begeisterungsstürme noch ehrlich empfundene Ablehnung auslösen kann. Die Songs sind handwerklich gut gemacht, können sich bei mir aber nicht im Ohr festsetzen, so dass ich befürchte, dass „Torque“ von der nächsten großen Veröffentlichungswelle wieder hinweggewischt werden könnte.

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