Bei dem vorliegenden Album handelt es sich um die Wiederveröffentlichung des vor 6 Jahren erschienen Debüts, welches mittlerweile nur noch als Sonderpressung zu horenden Preisen zu erstehen war. Die Liste der teilnehmenden Musiker stellt ein Who Is Who der Rockszene dar und reicht von Steve Lukather bis zu Jeff Porcaro. So weit die Fakten, doch was bietet die Scheibe im Praxistest? Legt man den Silberling ins Laufwerk, so erinnerte mich "Never Gonna Let Her Go" zunächst einmal an "Boyzone" oder "Take That", die Drums bei "On Dangerous Ground" klingen wie bei Phil Collins auf "But Seriously" und insgeamt ist der Härtegrad der CD bestenfalls mit TOTO zu vergleichen. Unterm Strich wirken die 16 Songs (4 Bonus Tracks) wenig griffig, und die musikalische Umsetzung ist zwar Limosinen-Klasse, wirkt aber lahm und schwerfällig. Die Motorleistung des Werkes ist insgesamt wenig spritzig und rockige Anleihen wie bei "Leave Her To Heaven" kommen insgesamt zu kurz und können wenig überzeugen.
Die Scheibe ist nicht schlecht, erinnert aber mehr an polierte Kaufhausmusik denn an ein Rockalbum. Man kann die Scheibe entspannt im Hintergrund laufen lassen, Grund zum freudigen Mitrocken gibt es aber kaum.
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