Ich kannte die Truppe gar nicht, bis ich sie am 27.12. im Goslarer Klub Kartell gesehen habe. Dort waren sie so überzeugend, dass ich mir gleich mal das Demo angeschafft habe, dass allerdings schon aus dem Jahr 2013 stammt. Und das kann sich hören lassen. Große Teile von ABRUPT DEMISE waren bei NECRONOMICAL CRUCIFIXION aktiv. Im Vergleich zu der Vorgängerband und auch zu den Landsmännern von ASPHYX und Co gehen ABRUPR DEMISE auch oldschoolig aber recht flott zur Sache. Sie verzichten über weite Strecken auf Blastbeats und streue auch mal Midtempoparts ein – so bleiben die Tracks interessant. Die drei Songs sind grundsolide und mit hoher Spielfreude eingespielt und der Sound ist für eine Eigenproduktion äußerst differenziert und druckvoll. Hervorzuheben sind die Vocals, die dadurch, dass sie gleich von vier Bandmitgliedern übernommen werden, erfreulich variabel klingen.
Mich überzeugen diese Tracks wesentlich mehr als vieles von dem Death Metal, der momentan über Labels veröffentlicht wird. So bleibt zu hoffen, dass Nomen nicht Omen ist und dieser Combo ein plötzliches Ableben erspart bleibt. Wäre schade drum.
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