Besser hätte man es kaum machen können. Für Liebhaber des Hardcores, Metalcors usw. ist die Platte Pflicht!
Nachdem schon das Debütalbum großes Lob erfahren hat, legen die Schweden mit 12 Songs, die nichts zu wünschen übrig lassen, ordentlich nach. Ok, nun will ich aber endlich ein paar Gründe für meine Schwärmerei nennen. Den Schweden ist es einfach gelungen, Elemente aus Hardcore, Metalcore, Death- und Thrash-Metal in einer Art zu vereinen, wie man es selten zuvor gehört hat. Die Schweden fahren an Stilmitteln fast alles auf, was man in dem Genre so finden kann: unglaublich harte, gut platzierte und Melodie dominierende thrashige Drums, Takt- und Rhythmuswechsel noch und nöcher, Breakdowns und einen unglaublich variablen Gesang. Gesangtechnisch gibt es in einem bunten Mix Growls, Screams und clear Vokals auf die Ohren. Und als würde das nicht reichen, bauen Adept – wie im klassischen Hardcore gerne gesehen – auch noch kleine aber feine Singalongs und sowas wie Frauenrapeinlagen („First Round, First Minute“) ein.
„Death Dealers“ ist ein knallhartes Album mit unglaublicher Energie, was sich auch gleich auf den Hörer auswirkt. Es fällt schwer, zu diesen Klängen ruhig sitzen zu bleiben. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Schweden die Songs auf Death Dealers sehr clever angeordnet haben. Opener und Folgesong („First Round, First Minute“, „The Lost Boys“) sind derartig wuchtig und mitreißend, so dass man die CD keinesfalls zur Seite legen kann. Zur Mitte des Albums hin werden die Songs ein wenig unspektakulärer, bevor zum Schluss „From The Depths Of Hell” und „This Ends Tonight“ nochmal richtig böse wüten.