Dazu sind die Songs einfach zu unterschiedlich aufgebaut. ‚Visions! Crash! Reality‘ wirkt sehr punkig, hat jedoch auch Ansätze vom Screamo. Bei ‚Break The Line‘ nähert man sich durch zärtliche Ansätze von Breakdowns dem Post-Hardcore, wobei ‚Burn These Bridges‘ oder ‚The Beauty Of Something Little Less Golden‘ dann vollends in diese Richtung driften.
Aber wie auch immer das mit dem Musikstil sein mag, das Quintett berichtet mit seiner Musik mit viel Herzblut über Veränderung, Rückschritt, Entfernung, Nähe, Verzweiflung, Hoffnung, Gewohnheit und Inspiration. Die Platte ist bestimmt Beispiel für ein ambitioniertes Werk mit einer Mischung aus Hardcore, Punk und Rock, mir persönlich fehlt jedoch noch ein wenig das gewisse Etwas. Aber das sollte kein allzu großer Tadel sein, schließlich befinden sich ALIVE AT LAST noch am Anfang ihrer musikalischen Laufbahn. Außerdem werden den Jungs ausgezeichnete Livequalitäten nachgesagt, was sie 2013 unter anderem in Alfeld bei ihrer Release Show (19.01.) unter Beweis stellen werden.
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