Dementsprechend grenzen sie sich selber gegenüber aktuellen Verkaufskonzepten und Internetstartegien ab.
Musikalisch hat mich seinerzeit "For Those Who Were Crucified" überzeugt, bot die Band dort doch (trotz optischer Hardcore Zugehörigkeit) viele Anleihen zu Bands wie etwa Boltthrower und konnte somit durchaus dem geneigten Death metal Jünger zusagen. Der Nachfolger war zwar 2003 nicht übel, viel aber vergleichsweise unspektakulär aus.
Nach fast 17jähriger Bandgeschichte steht nun mit "Assassins" der dritte Streich des Fünfers in den Regalen. Und erneut fühlen sich die Songs wie ein mit Schmiergelpapier getuntes Wattestäbchen an, das die Gehörgänge ordentlich freirubbelt. Die 11 Songs strotzen vor Wut und Aggression, bieten eine Mixtur aus Midtempo und Geschwindigkeit und verbraten das ein oder andere Killerriff. Zwar kommt man auch auf diesem Album nicht an das Debut heran, doch fällt die Scheibe für meinen Geschmack wesentlich kurzweiliger und hörenswerter aus als der Vorgänger.
Wem Metalcore zu doof ist und wer sich stattdessen mehr für ehrlichen und bodenständigen Hardcore mit Death Metal Tendenzen interessiert, der ist hier an der richtigen Adresse!
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