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Another Kind Of Death/Adrift/Moksha/Moho - Waterloo

VÖ: 11. September 2007   •   Label:  Underhill Records
19. November 2007

Die Bands „Another Kind Of Death“, „Adrift“, „Moksha“ und „Moho“ haben alle das nötige Etwas um auch über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus bekannt werden zu können. Dabei haben sich zu den Aufnahmen keine blutjungen Anfänger im Studio verschanzt, sondern gestandene Musiker.



Den Anfang machen die in Spanien seit längeren als Kultband gehandelten Another Kind Of Death. Mit Ihrem lärmenden Noise-/Postcore wissen sie vollends zu überzeugen und die drei enthaltenen Tracks schließen dort an, wo man mit „No Signal“ aufhörte. Für Fans von Neurosis oder Psyke Project sollten diese drei Tracks reichen um süchtig zu werden. Es gibt kein Kompromissloses Ende, aber dafür Abwechslungsreichhaltigkeit dass es schon beinahe weh tut!



Als zweite Band lässt dann Adrift voller Tatendrang hören was sie können und liefern dabei mehr als eine Talentprobe ab. Mit ebenfalls drei Tracks kann die viel versprechende Band absolut überzeugen, Dabei schlagen sie prinzipiell in jene Kerbe, die auch schon Another Kind Of Death als die ihre auserkoren haben. Der Unterschied ist allerdings, dass man die Einflüsse aus dem Mathcore beinahe völlig außer Acht lässt und stattdessen auf gewaltige Gitarrenmelodien setzt. Adrift legt wie auch schon Sound Of Silence wert auf die eigene Landessprache in der die Songs aus den Boxen dröhnen.



Als dritte Band geben sich dann die seit Jahren hart arbeitenden Mannen von Moksha mit drei neuen Titeln zu hören. So brettert „Temptations“ auch gleich gehörig nach vorne los und zeigt das Quartett gleich von der besten Seite. Der rotzige Sound erinnert ein wenig an derbe rockende Band Morörhead. Anspieltipps hier sind „The Nemesis Summer“ und das Geschoß „Keep On Walking“.

Das Schlusslicht setzen dann Moho mit zwei neuen Songs. Ihren erstklassigen Ruf als schweißtreibende Live Band, stellen sie mit Gargantor und El Segador unter handfesten Beweis. Moho lassen sich am besten mit Eyehategod, Converge oder Charger vergleichen.



Alles in allem eine gute Zusammenstellung, bei der dankenswerterweise jede Band ihren eigenen Klang hat und mit seinen 11 Songs von vier Bands ein interessantes Lebenszeichen aus der spanischen Szene darstellt. Darüber hinaus sind alle Songs bisher unveröffenlicht, womit man den Machern kein liebloses Recycling vorwerfen kann.

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