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Anti Climax - Victims Of A Bomb Raid

VÖ: 22. Februar 2018   •   Label:  Dissonance Productions

1981 waren sie wohl das Raueste, was Schweden zu bieten hatte. Dieser Einfluss von Punk und Crut ist ja auf den ersten Gehversuchen von NIHILIST und Co deutlich zu hören. Aber auch für die Crust Szene sind und waren die Schweden ein wichtiger Einfluss. Auf dem 2005 erschienenen Tribute Sampler geben sich Szenegrößen DOOM, WOLFBRIGADE, DRILLER KILLER oder RATOS DE PORAO ein Stelldichein.
Nun gibt es das gesamte Schaffen der Band auf einem Tripple Whopper. Diese Zusammenstellung macht die Entwicklung von den doch recht rumpeligen ersten Gehversuchen zu immer ausgereifteren Songs gut deutlich. In ihrer mittleren Phase erinnern mich ANTI CLIMAX zum Teil an die großartige ´F.O.A.D.´ Scheibe der BROKEN BONES. Wie viele Bands, die als Hardcore Punk begannen, bauten auch ANTI CLIMAX immer eher Metal Einflüsse in ihren Sound. Beispielhaft ist das Riffing von ´Pain (U Bring Me)´ oder das Speed Metal artige ´Heading For Hell´. ´Painkiller´ ist für dieses Genre schon easy listening. So wird diese Compilation über die gesamte Spielzeit nicht langweilig und sollte jeden Fan von gutem Crust und auch geschichtsbewusste Todesmetaller zufrieden stellen.

Trotz aller Wichtigkeit für die Szene geht es ja um die Mucke und die überzeugt. Das sieht auch Daniel Ekeroth in seinem Buch Swedish Death Metal so „Es waren die frühen Jahre, wegen deren ANTI CLIMAX zur sagenumwobensten aller schwedischen Hardcore-Bands wurden. Die Aggression ihrer ersten Aufnahmen ist heute noch so packend wie damals, und Jonsson ist einer der besten Hardcore-Sänger aller Zeiten“. Recht hat er - mal wieder.

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