Mit den Totschlägern teilen sie zumindest das Genre. ANTICHRIST haben sich dem Thrash Metal der alten Schule verschrieben. Sänger Anton Sunesson klingt rau und hat ordentlich Hall auf den Vocals, ab und zu gibt es auch einige typisch „schmierige“ Screams. Die Gitarren erinnern mich zum Teil an Whiplash zu ´Ticket To Mayhem´ Zeiten. Das sind ja mal Referenzen. ´Forbidden World´ startet furios, die Band feuert einem drei Thrash Granaten in die Hörgänge ehe bei dem Titeltrack, der eher ein Intro ist, der Fuß vom Gas genommen wird. Das folgende ´Necropolis´ ist dann mit über acht Minuten zu lang geraten, geht aber noch OK. Das kann man von dem zweiten Versuch, ein Epos zu verfassen, leider nicht sagen. ´Sign Of the Beast´ bringt es als Instrumental ebenfalls auf über acht Minuten Spielzeit. Da hätte die Hälfte locker gereicht. Ab der Mitte des Songs fängt die Leadgitarre an zu nerven und ich muss mich bemühen, den Finger von der Skip Taste fern zu halten. Bei den abschließenden Songs fängt sich die Band dann aber wieder und zockt zwei weitere Thrash Songs in Reinkultur. Hätten ANTICHRIST die Finger von den überlangen Songs gelassen, könnte ich jedem Thrash Puristen diese Platte uneingeschränkt ans Herz legen, so gibt es gewisse Abstriche.
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