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Anvil - Pounding The Pavement

VÖ: 18. Januar 2018   •   Label:  SPV/Steamhammer
Autor Bild
von Eric Ossowski
20. Januar 2018

Auf jeden Fall! Der Opener "Bitch In The Box" (lustiger Text über Navi-Stimmen) kommt mit seinen Hintergrund-Gesängen im Refrain noch etwas seltsam daher, aber dann entfaltet "Pounding The Pavement" seine ganze Klasse. Harter Heavy Metal, der aber immer mal wieder durch genrefremde Einflüsse aufgelockert wird. So sorgen hier und das fast punkige Geschwindigkeit mit Motörhead-Referenzen ("Ego", "Black Smoke") oder Ausflüge in den guten alten Rock'n'Roll ("Rock That Shit") für viel Abwechslung. "Nanook Of The North" ist treibender Heavy Metal in Reinkultur und das Titelstück eine nette Instrumentalnummer. Außerdem ein großes Plus: Fast alle Songs kommen ohne große Umschweife auf den Punkt und bleiben schnell hängen. Das war auf den Vorgängern nicht immer so und die ein oder andere Nummer wirkte etwas zäh.

ANVIL scheinen sich demnach einer Frischzellenkur unterzogen und das leichte Tief von "Hope In Hell" hinter sich gelassen zu haben. Als Vergleich zu "Pounding The Pavement" dient also eher das gute "Juggernaut Of Justice", als viele mittelmäßige ANVIL-Scheiben der letzten 10 Jahre.

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