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Arven - Music of Light

VÖ: 20. September 2011   •   Label:  Massacre

Leider beschränken sich die Damen und Herren in der Folge darauf, den knappen Vorsprung über den Schlusspfiff zu sichern. "On flaming Wings", "Raise your cups" oder "Dark Red Desire" zeigen allesamt eine gewisse spielerische Klasse, aber der Druck aufs gegnerische Tor, die zündenden Kombinationen und heraus gespielten Powerplay Situationen fehlen doch. Hier und da wird hingegen noch versucht aus Standardsituationen einen Treffer zu erzielen und gegen schwache Gegner mag das reichen, für eine langfristige Platzierung in den hohen Tabellenplätzen dürfte es jedoch eng werden.
"Music of Light" tritt in der selben Liga wie Nightwish, Edenbridge oder Epica an, allerdings sind die Spielzüge zu wenige originell, um alteingesessene Traditionsvereine von den oberen Tabellenplätzen stoßen zu können. Die vom Label beschworenen Vergleiche mit Blind GUardian oder Sonata Arctica wollen mir auch nicht so recht einleuchten. Letztlich bietet der Frankfurter Sechser doch recht vorhersehbaren Female-Fronted Gothic Metal mit epischem Einschlag und etwas barockem Gedudel.
Der Opener ist hervorragend und vielleicht rechtfertigt schon dieser eine sehr gute Song die Existenz dieser Scheibe, zumal man sich für die verbleibenden gut 45 Minuten auch nicht zu schämen braucht - die Songs bewegen sich aber eben nur im gutgemachten Standardbereich des Genres. Daher dürfte sich die Fankurve durchaus mit zahlreichen Anhängern füllen, für eine echte Sensation reicht das Songmaterial des Albums aber nicht aus.

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