Denn irgendwer muss die Trümmer ja aufräumen und sich um die unglücklich Leidenden kümmern. Der neue Longplayer "The Love Album - Volume I" befasst sich demgemäß mit den unschönen Seiten wie die mit der Liebe einhergehenden Tragödien oder dem weitverbreiteten Kummer, musikalisch umgesetzt in ihrer einzigartigen dynamischen und kraftvollen Mischung aus Gothic, Dark und Black Metal und einer Portion Experimentalität. Dabei wird der Devise gefolgt "Unglücklichsein ja, untröstliche Verzweiflung nein".
Da trifft dann melodische Melancholie auf urtümliche, wütende riffige Kraft, wobei der klare emotionale Gesang die rauen und growligen Partien dominiert. Insgesamt kommt der Sound typisch schwarzmetallisch dicht daher, wobei das hymnische Element eindeutig die Oberhand gewonnen hat. Charakteristisch ist zudem, dass sich die Songs überaus bunt zeigen, dramatisch Wendungen sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. In einem Moment klart der Klanghimmel durch sphärisch ruhige Passagen ein wenig auf, im nächsten ziehen die riffigen sich auftürmenden Gitarrenwolken auf, zu beobachten unter anderem in 'Together As One', eine Düsterhymne par excellence!
Für die ganz besondere, mitunter Gänsehaut verbreitende Atmosphäre sorgen zudem auch Sreicherklänge ('Your Wake') und die regelmäßig auftauchenden Interludia. Dass der Sound so organisch und rund klingt, ist natürlich auch Dan Swäno zu verdanken, der für das Mixing verantwortlich war.
Und so steht "The Love Album - Volume I" für einen nahezu einzigartigen mitreißenden und melodischen und experimentellen Black Metal, der durch seine Dark- und Gothic-Metal-Anteile für ein ungeahntes Maß an Emotionalität, Empathie und Melancholie sorgt. Ein perfekter Soundtrack für die einsamen, verlorenen Seelen da draußen, für verregnete Tage oder die längeren dunklen Nächte.
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