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Ashes of Ares - Ashes of Ares

VÖ: 05. September 2013   •   Label:  Nuclear Blast

Bei dem Trio aus den U.S. of A handelt es sich ja wahrlich nicht um Unbekannte. Neben Aushängeschild Matthias Barlow, sind noch sein ehemaliger ICED EARTH Kollege Freddie und ex-NEVERMORE Drummer Van Williams Teil der zum Leben erweckten Gottheit. Bei dieser Konstellation dürfte es wenig verwundern, dass sich die 10 Songs auch musikalisch nicht allzu sehr von dem Stil der ehemaligen Brötchengeber unterscheiden. Natürlich weckt Barlows Organ Erinnerungen an ICED EARTH, aber auch das musikalische Gerüst ist dem was man im Lager Schaffer & Co so abliefert nicht ganz unähnlich. Doch man würde der Qualität des Debüts nicht gerecht, wenn man versuchen würde ASHES OF ARES als Kopie abzustempeln. Die zum Teil düsteren, recht harten und riffigen Songs bieten viel mehr eine gelungene Mischung aus ICED EARTH und NEVERMORE und sind letztlich auch den genialen MORGANA LEFAY nicht unähnlich, was vor allem am meist getragenen und doch zentnerschweren Tempo der Songs liegen dürfte. Doch schreckt man auch vor zeitweiligen Geschindigkeitsattacken nicht zurück, wie z.B. „What I Am“ belegt. Eingängigster Song der Scheibe ist wohl „On Warrior’s Wings“.

Zur Scheibe befragt gab Klampfer Vidales zu Protokoll: „Wenn ich mir heute das Endergebnis anhöre, kann ich noch immer genau ausmachen, von wem welches Riff beeinflusst wurde. IRON MAIDEN, SLAYER, SAXON, BEHEMOTH, MACHINE HEAD, DEATH ANGEL und QUEENSRYCHE sind nur einige der Bands, die ihre Spuren in unseren Songs hinterlassen haben.” Was sich zunächst einmal nach einer wilden Mischung anhört, schlägt sich für den uneingeweihten Hörer zunächst einmal nicht zu Buche und mir wäre spontan keine der Bands in den Sinn gekommen. Insofern muss man also keine Angst davor haben, dass sich das Trio irgendwie verzettelt haben könnte.

Dem Kriegsgott Ares wird nicht nur nachgesagt, dass er ein finsterer Geselle sei, sondern zudem auch aggressiv, grausam, unbarmherzig und blutrünstig. Möchte man diese Attribute mal im positivsten Sinne umdeuten, so treffen sie durchaus auch auf das Debüt von ASHES OF ARES zu. Und je häufiger die Songs laufen, desto mehr fühlt man sich zu ihnen hingezogen – ähnlich wie seinerzeit die Göttin Aphrodite zu Ares.

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