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Asia - Omega

VÖ: 23. April 2010   •   Label:  Frontiers Records
18. April 2010

Doch bereits während der Arbeiten am zweiten Studioalbum „Alpha“ kam es sowohl innerhalb der Band als auch mit dem Management und der Plattenfirma zu musikalischen und persönlichen Differenzen. Mitte der 80er löste sich die Band wieder auf. Daraufhin folgten mit wechselnder Bandbesetzung diverse Versuche, Asia zu den früheren Erfolgen zurückzuführen. Allerdings scheiterten all diese Bemühungen, bis schließlich 2006 die vier Originalmitglieder Geoffrey Downes, Steve Howe, Carl Palmer und John Wetton wieder zusammenkamen.
Mit „Omega“ erscheint nach Phoenix (2008) das zweite Studioalbum seit der Reunion. Die aktuelle Platte zeichnet sich durch poppig seichte Melodien aus. Mit „Finger On The Trigger“ liefert „Omega“ einen starken Opener, mit dem durchaus an die Erfolge der 80er angeschlossen werden könnte. Prägendes Element dieses Songs ist eindeutig der grandiose Chor. Das was folgt ist seichter Pop, d.h. die Platte enthält wesentlich weniger Rock als man es vom Debütalbum her kennt. Liebhaber des melodiösen Pop, die außerdem noch auf Herzschmerz-Lyrik stehen, sollten bei „Ever Yours“ oder „Emily“ nur so dahin schmelzen. Etwas härter geht es da schon mit „Light the Way“ einher.
Von einem härteren Rockalbum kann man bei „Omega“ jedoch zu keinem Zeitpunkt sprechen. Dafür aber besitzt das Album etwas von der früheren Asia-Magie: Für Fans dürften sich eine phantastische Gitarrenarbeit, emotionaler Gesang und eine sphärische Keyboarduntermalung zu starken Melodien zusammenfügen.

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