Mit der Zusammenarbeit von Sänger Al Atkins und Paul May gibt es abermals ein Lebenszeichen aus längst vergangenen Tagen. Al Atkins könnte dem eingefleischten Judas Priest Fan als erster Sänger der Priester bekannt sein. Zwar hat der Brite nie auf einem Album gesungen, aber doch einige der frühen Songs mitkomponiert. Musikalisch hat sich das Duo dem traditionellen, bodenstädnigen Heavy Rock verschrieben: hier ein wenig langsame Priest, dort etwas Saxon und immer wieder eine Prise Sinner. Al Atkins hat eine wesentlich kernigere, rauchigere Stimme als Priest Sirene Halford, weshalb die Songs des Zweiers erdiger wirken als so manch hochfrequenziger Songs aus der NWoBHM Schmiede. Songs wie „Dream Maker“ oder „Fight“ erinnern an Sinners „Judgement Day“ Album von 1997. Mit „Cold Gin“ hat man sich dann schließlich noch eines alten KISS Klassikers angenommen, bevor man das Erstgeborene mit dem fast 9minütigen „Theatre of Fools“ verabschiedet. „Serpent’s Kiss“ ist ein solides Metal Album geworden, welches weitestgehend im Midtempo Bereich angesiedelt ist und Vollwertkost aus Mutterns Küche enthält: macht satt und schmeckt, aber mehr dann doch auch nicht.
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