Mit amerikanischer Südstaaten-Mucke hat die Band demnach überhaupt nichts am Hut, sondern widmet sich dem Black Metal klassischer Vorlage. Die Songs sind recht lang und überschreiten locker die 5 oder 6 Minuten-Grenze. Keyboards werden zwar nicht eingesetzt, dennoch entwickeln die acht Tracks von „Advent Parallax“ eine hymnische Atmosphäre. Wohltuend ist auch die Produktion von Watains Tore Stjerna ausgefallen: Statt ein dünn produziertes Gerumpel abzuliefern, knallt die Platte recht ordentlich in die Gehörgänge. Originell ist das Ganze zwar nicht unbedingt, gut gemacht aber allemal. Und da Black Metal Fans in der Regel (Achtung Vorurteil!) genrefremden Einflüssen nicht unbedingt aufgeschlossen gegenüberstehen, kann ich „Advent Parallax“ guten Gewissens empfehlen.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren