Doch darüber, dass dieser für das Accept Publikum nicht die richtige Wahl gewesen ist, muss wohl nicht gesprochen werden - ebenso wenig, dass Herr Hoffmann ja an der Entscheidung wohl kaum unbeteiligt war. Wie dem auch sei: David Reece hatte bereits für sein Solo-Album mit ex-Sinner Klampfer Andy Susemihl zusammengearbeitet und sehr gute Erfolge erzielt. Da liegt es nah, die Zusammenarbeit fortzusetzen und das tut man nun einmal mehr unter dem Namen Bangalore Choir. MitCurt Mitchell und Danny Grenburg sind zudem zwei weitere Originalmitglieder dem Reunionruf von Reece gefolgt.
14 Songs wurden aufgenommen, insgesamt geht man etwas erdiger und schmutziger zu Werke als auf Reeces Solo-Album, doch im Mittelpunkt steht natürlich nach wie vor melodischer Hardrock mit großen Hooklines und sahnigen Riffs. Songs wie "power Trippin'" oder "Survival of the Fittest" gehen runter wie Öl und sid problemlos nach dem ersten Durchgang wiederzuerkennen. Mit "Still have a song to sing" gibt es dann auch einen Song für die Romantiker unter uns - allerdings folgt die Ballade stilistisch eher Vorbildern wie Thunderhead, als amerikanischen Hairspraybands. Überhaupt erinnert die kratzige Stimme von Reece und der erdige Hardrock hier und da mal an Hardrock made in Hannover, seien es nun Thunderhead oder eine rauhe VErsion von Fair Warning.
Bangalore Choir haben ein gutklassiges Hardrockalbum vorgelegt, welches alle Freunde des gemäßigten, aber doch transusigen Tempos begeistern dürfte. Eingängige Melodie, glühende Röhren am Amp und stimmige Songs - mehr kann man von einem Album fast nicht verlangen!
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