Die 1979 gegründete Thrash/Speed Metal Legende lebte lange Zeit vor allem von der Stimme des Schlagzeugers Dan Beehler und lieferte Klassiker wie „Heavy Metal Maniac“, „Violence and Force“ oder „Long Live The Loud“ ab. In den 90iger trennten sich dann die Wege von Beehler und Ricci und es dauerte fast zwei Jahrzehnte, bis der Schlagwerker mit neuer Band auf die Bühne zurückkehrt. Stellt man sich mal vor, man würde diese Scheibe einfach irgendwo hören und hätte keine Informationen, so würde sehr schnell der Name Exciter im Kopf herumschwirren. Während der Opener „Jet Black“ noch deutlich thrashiger rüberkommt, setzt sich bald die kreischige Stimme Beehlers durch. Gepaart mit den treibenden Drums (man höre mal „In Know One We Trust“) und einschneidenden Gitarren des Duos Walsh/Brophy machen Beehler genau dort weiter, wo Exciter einstmals aufgehört haben. Doch während das Original in den letzten Jahren nicht mehr musikalisch punkten konnte („Death Machine“ war eher uninteressant und auch „Thrash Kill Burn“ war nur trackweise hörenswert), liefern Beehler eine echte Old School Granate ab. Mit viel Druck und ohne moderne Schnörkel in Songwriting oder Sound werden hier vor allem die Freunde des handgemachten, ehrlichen Speed Metal bedient. Und wenn man eine Message vom Album mitnehmen darf, dann wohl die, dass der Exciter Sound noch lange nicht tot zu sein scheint – man findet ihn nun eben nur unter dem Banner Beehler!
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