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Beneath The Sky - What Demons Do To Saints

VÖ: 23. Januar 2007   •   Label:  Victory Records
29. Januar 2007

„Beneath The Sky“ sind innovativ wie Butterkekse, bedienen sich wohl absolut jedem Core Klischee, rocken aber trotzdem dermaßen die Bude, dass es mir schon irgendwie suspekt ist. Musikalisch mischen „Beneath The Sky“ Deathcore mit ner ordentlichen Portion Emo(tionen). Allein das ist ein Grund, bei dem mir die Haare zu Berge stehen würden. Aber was die 6 Jungs mit „What Demons Do To Saints“ abliefern lässt mich sämtlich Zweifel vergessen. Der Moshparts sind große klasse und das Gekeife von Sänger Joey Nelson ist nur das Sahnehäubchen auf der Spitze. Das 6. Mitglied ist übrigens ein Keytarrist. Wer jetzt aber elektronische Klänge in einer erdrückenden Masse wie bei dem ein, oder anderen Album aus Schweden erwartet, der hat sich aber ordentlich geschnitten. Die Keyeinlagen sind sehr dezent gesetzt und viele Einlagen bekommt man erst beim mehrmaligen hören überhaupt mit. Dadurch entsteht sogar ein gewissen Maß an Atmosphäre bei etwas getrageneren Passagen, was für ein Deathcore Album eher untypisch ist.
Textlich können „Beneath The Sky“ nicht wirklich einen Preis absahnen. Beim Track „Last Call“ geht es etwa um einen One Night Stand. Was dem Lied aber an Sinn fehlt, macht es wieder durch einen sehr eingängigen Rhythmus und vor allem Charme wieder weg und ist trotz seiner gerade mal 2 Minuten Länge, dass kleine Hightlight des Albums. Der Song hat wahre Ohrwurmqualitäten. Aber auch der Rest des Albums ist ein echtes Fuerwerk an Brachialität, die dann wiederum durch typisch klischehafte emo Einlagen unterbrochen wird. Stilistisch erinnern sie mich damit ein wenig an ältere „It Dies Today“ Alben. Fans von „As I lay Dying“ und „It Dies Today“ müssen einfach zugreifen! Es lohnt sich.

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