Es wird also ordentlich mit der Abrissbirne hantiert. Herausragend ist z.B. "Prodigal Son", der wie eine Mischung aus Bay Area und schedischem Streetrock der Marke Crucified Barbara oder Sister Sin klingt. "Beautiful Pain" gibt dann Zeit zum durchatmen, da es ein kleines aber feines Instrumental ist. Die erste Töne von "Dark Heart" erinnern dann fast an Bands wie Within Temptation, doch im Verlauf des Songs wird es dann doch deutlich rauher und erdiger! "Bang" hat eine etwas schlichte, daher nervige Melodie und ist auch vom Arrangement eher langweilig, doch dafür wird man mit dem eingängigen, langsameren "Loud Silence" entschädigt. Als Bonus gibt es dieses Mal eine Ballade ("Sanctuary") und den Abschluss bildet das sehr gelungene, kraftvolle Rush Cover "Overture/The Temples of the Syrinx" - schade, dass es diesen starken Song nur als Bonus Track gibt.
Benedictum zeigen sich auf ihrem Drittwerk vielseitiger denn je und wenn die Faustregel vom dritten Album als "Make or Break" Album zutrifft, dürfte die Band einer gesicherten Zukunft entgegen blicken!
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren