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Benzin - Streichholzschachtelmasterplan

VÖ: 21. Februar 2010   •   Label:  mossBEach/Rough Trade

Mit Blick auf die kommerzielle Machtergreifung dürfte man hier auch durchaus den richtigen Weg eingeschlagen hat. Zwar haben sich die Ulmer stilistisch nicht wirklich verändert, doch mehr denn je tritt man in die Fußstapfen solcher Größen wie den Beatsteaks, den Donots oder internationalen Acts wie The Hives.
Wenn ich mal ältere Stücke wie "Punkrock fürs Volk", "Laut" oder das geniale "Ton" als Vergleichsgröße heranziehen wollte, so müsste man wohl sagen, dass ich den Overdrive in den Gitarren doch etwas vermissen. Damals erinnerte man doch noch eher an Bands wie softe Montreal oder Mofa.
Zwar sind mit "Europa" oder "IchIchIch" gute Songs auf dem Album, doch für meinen Geschmack klingen die Jungs auf dem neuen Werk etwas zu brav und gleichförmig.
Eins sollte jedoch klar sein: "Streichholzschachtelmasterplan" dürfte in der Tanzflächenpunkrockfangemeinde einschlagen wie eine Bombe. Und ich müsste mich sehr täuschen, wenn die Scheibe nicht alsbald zum Standardprogramm eines jeden Rockdjs gehört, der regelmäßig auf Studentenparties auflegt. Benzin treffen mit dem neuesten Longplayern der Nerv der Zeit und haben die Modepunkwelle in Musik umgewandelt. Ich für meinen Geschmack ziehe mir dann doch lieber die alten Sachen rein, denn die finde ich richtig genial.

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