Gitarren, Bass, Schlagzeug, Melotron, Keyboards und einige klassische Instrumente. Auch die Flöte kommt zum Einsatz. Reine Kopie? Zum Teil ist das sicher so, dies auf einem recht hohen Niveau. Reine Melodien der Klassiker werden nämlich nicht geklaut. Nur der grundsätzliche Stil ist derselbe. Die Stimme von Sänger David Longdon ähnelt der des jungen Peter Gabriel sehr. Er war auch als Phil Collins Ersatz auf der „Calling all Station“ Platte der Progressive Rock Ikonen im Gespräch, wo man sich kurzfristig dann allerdings doch für Ray Wilson entschied. Auf dieser Scheibe geht es sehr melodisch, etwas melancholisch und ein wenig frickelnd zur Sache. Am Schlagzeug sitzt übrigens mit Nick D`Virgilio der Ex- Spock’s Beard Drummer/ Sänger. Dass dieser sich für diesen Sound begeistert, hörte man schon auf seiner Soloscheibe, auf der er die komplette „The Lamb Lies Down on Broadway“ neu eingespielt hatte („Rewiring Genesis: A Tribute To The Lamb Lies Down On Broadway“). Er stieß aber erst 2007 zur Band. Diese gibt es allerdings schon seit 1994. Viele Besetzungswechsel änderten allerdings so gut wie nichts am Klangbild der Truppe. Als Anspieltipp empfehle ich das sehr schöne „Keeper of Abbeys“, welches wie viele andere Stücke mit orchestraler Begleitung begeistern kann. Aber auch alle anderen Songs, wie zum Beispiel der 16 Minütige Opener „East Coast Racer“ oder das ruhige „Leopards“ überzeugen. Fazit: das ist überzeugender Retro Progressive Rock, der die Anhängerschaft überzeugen kann.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren