Das Trio aus Thüringen hat die Bühne mit Bands wie Benzin, Montreal, Zebrahead u.v.a. geteilt und legt mmit „Side by Side“ ihr Sophomorewerk vor. 16 Songs lang werden zeitgemäße Punkrockrezepturen verwurstet, mal wildert man bei Millencolin, No Use For A Name oder Pennywise und den Donots, dann mal mehr bei NOFX & CO, aber auch SKA Elemente á la Kemuri sind zu finden. Insgesamt also eine amtliche Sommerpunkrockmischung, die dank der kantigen Produktion und des nicht immer Tonleiterkonformen Gesangs von Sänger Stephan roh und ursprünglich daherkommt. Mit dieser Mischung konnten die Herren aus Thüringen bereits einige Bandpreise abstauben und – laut Selbstauskunft – den ein oder anderen Fan vor der Bühne begeistern.
Letzten Endes bieten Big Eden auf „Side By Side“ keine Offenbarungen und auch keine Superhits. Stattdessen gibt es gutklassige Skate-Punk Songs amerikanischer Prägung, die nett anzuhören sind und live sicher Spaß machen. Nicht mehr und auch nicht weniger.
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