Was die musikalische Ausrichtung angeht bleiben sich die Kanadier jedoch treu. Die Rockband punktet mit Metal-Riffs und dem so vertrauten aggressiv bis flehenden Gesang. Auch wenn „Dead Silence“ mit dem Intro ‚Lonley Road to Absolution‘ zunächst ruhig startet, zeigen Songs wie ‚Man ALive!‘ oder die bereits vorab veröffentlichte Single ‚Viking Death March‘, dass man die von „Billy Talent III“ bekannten Midtempo-Zeiten zumindest zum Teil hinter sich lässt. ‚Suprise Surprise‘ und ‚Love Was Still Around‘ sind weitere Stücke, die einerseits rocken und andererseits durch Melodie und Ausstrahlung in den Bann ziehen. Mit ‚Stand Up and Run‘ oder ‚Swallowed Up by The Ocean‘ geht das Quartett in ruhigere Gefilde über und gönnt sich und seinen Zuhörern somit kleine Verschnaufpausen. Direkt ins Herz getroffen wurde ich mit ‚Hanging By A Thread‘. Beschäftigt man sich intensiver mit der Aussagekraft des Albums wird schnell klar, dass Billy Talent auf düstere Zeiten hinweisen. Nicht nur das Cover Artwork zeugt von Weltuntergangsstimmung auch die Lyrics beschreiben zum Teil düstere Szenarien.
„Dead Silence“ stellt für mich ein Album dar, das voll und ganz die Authentizität der Kanadier unterstreicht. Man bleibt sich und seiner Linie treu ohne abgedroschen zu klingen.
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