Ich mag Thrashcore und freue mich immer, wenn Bands alten Helden wie D.R.I. Oder S.O.D nacheifern. Es ist verdammt schwierig, ein gutes Album in diesem Genre abzuliefern. Über die musikalischen Fähigkeiten verfügt das Trio in jedem Fall. Für den Sound war Alex Perialas (ANTHRAX, S.O.D., NUCLEAR ASSAULT, CARNIVORE) verantwortlich, der weiß wie solche Mucke zu klingen hat. ´I Blame you´ klingt differenziert; ich hätte mir ein bisschen mehr CARNIVORE und weniger ANTHRAX im Sound gewünscht. Und auch die Vocals könnten etwas energischer klingen. Das aber liegt wohl eher am Organ von Jeff Tandy als an der Produktion. Bei den Songs gibt es keinen wirklichen Ausfall. BIRTH A.D. Bleiben strickt innerhalb der Genregrenzen und zocken die kompakten Songs ohne Experimente runter. Das klingt nach einem insgesamt überzeugenden Album, das ist es dann aber leider doch nicht. Für mich ist es das Schwierigste, eine Thrashcore Platte sie über die gesamte Spielzeit interessant zu halten. S.O.D. haben auf ´Speak Englisch Or Die´ gezeigt, wie das geht. Leider schaffen BIRTH A.D. das nicht. Mit zunehmender Spielzeit rauscht die Platte immer mehr an mir vorbei, wobei die späteren Songs nicht schlechter als die ersten sind.
Unterm Strich bleibt eine Platte, die sich wohl nur fanatsche Thrashcore Puristen besorgen müssen.
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