Erst einmal fällt die Produktion von „Rock All Night“ negativ auf. Zu dumpf, die Gitarren im Hintergrund und der Gesang zu dominant. Überhaupt der Gesang: Wirft man einen Blick ins Booklet und hört die Platte, stellt man schnell fest, dass Sängerin Lucie doch eher optisch denn akustisch überzeugen kann. Besonders wenn die Dame von ihrer rauen in die klare Stimmlage wechselt, wird deutlich, dass sie kaum einen Ton halten kann. Mitunter nervt der Gesang sogar. Unsäglich wird es dann, wenn ein mittelmäßiger Song wie „Rape Me Back“ (was soll das eigentlich heißen?) auch noch als Piano Version „gewürdigt“ wird. Hier und da haben BLACK BULL auch nette Songideen, wie z.B. bei „Seven Seas Apart“, doch insgesamt weiß die Mischung aus Hard Rock und Alternative mich nicht zu überzeugen.
Fazit: Als Hintergrundbeschallung mag die Scheibe in Ordnung gehen, intensiv anhören muss ich sie mir nicht noch mal.
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