Die Zeiten in den Zakk Wylde als BLACK LABEL SOCIETY fast jährlich einen Langspieler veröffentlicht hat, sind zwar vorbei. Aber untätig ist der bärtige Langhaarzottel und Metallgott dennoch nicht. Mittlerweile tourt er wieder mit OZZY OSBOURNE durch die Welt. Dass der Kalifornier überhaupt die Zeit gefunden hat, seinen zehnten Langspieler, „Grimmest Hits“, zu veröffentliche, ist angesichts dieses Arbeitspensums beachtlich. Schnell wird deutlich, dass sich Zakk Wylde immer mehr seinem musikalischen Ziehvater, OZZY OSBOURNE, angleicht. Das liegt nicht nur an der Stimmlage, sondern vor allem daran, dass seine Musik immer in Richtung Hard Rock geht. Die Zeiten des Doom scheinen also endgültig besiegelt. Diese Marschrichtung hat er ja schon vor einiger Zeit eingeschlagen. Schlecht ist dies nicht, aber mit schleppend aggressiven BLACK LABEL SOCIETY von „Stronger Than Death“ hat das nichts mehr zu tun. Lediglich der Sound der Sologitarre ist gleich. Doch Songs wie „The Betrayal“ oder „All That Once Shined“ sind makellose Hardrock/ Heavy Metal-Bretter, die nicht enttäuschen. Mr. Wylde kann nicht nur hart. Wie erwartet finden sich auch auf „Grimmest Hits“ schöne Balladen, die einmal mehr Zakks musikalisches Talent beweisen und eine gute Abwechslung sind. Mein persönlicher Anspieltipp ist „Disbelief“, der sowohl durch hartes Riffing und eine melancholische Hook bestechen kann.
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