VÖ: 03. Februar 2012 • Label: Intono Records / Rough Trade
20. März 2012
dass sie sich nirgendwo einordnen lassen wollen, denn in ihrem neusten Album "Firmament" ist von Rock, Punk, Hardcore bis Pop alles dabei - und das zum Teil in einem Song. Bestes Beispiel dafür ist wohl der Opener "Escape", der sowohl punkige Punchlines, hardcoreartige Screamparts und wirklich gut gesungene Cleanparts enthält. Dies wirkt in "Escape" sehr homogen. In anderen Songs versuchen sich BLACKVISE an starken Kontrasten zwischen sehr ruhigen, melodischen Parts, sowie harten, Metalcoreparts. Obwohl diese Wechsel zum Teil noch ein bisschen gekünstelt wirken, schaffen sie aber trotzdem eine gute Atmosphäre. An einem Song wie "Counting Stars" der sich wie eine ewig seufzene, wannabe-Emobalade über 4:13 hinschleppt, bemerkt man, das BLACKVISE sich definitiv noch in einer Probierphase befinden. "Bitter End", der letzte Song des Albums, geht sogar schon ins Progressive. Nun stellt sich aber die Frage: Was sind BLACKVISE? Für Metal zu ruhig, für Punk zu melodisch, für Indie zu laut, für Pop nicht mainstream genug. MelodicPosthardcoreAmericanHighschoolPunkrock? Wieso festlegen? BLACKVISE haben so viel Potential, dass sie für sich selbst noch nicht richtig hinter ihren eigenen, authentischen, unverwechselbaren Sound gekommen sind und deshalb ist man gepannt auf das, was folgt!
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