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Bleed The Sky - Murder The Dance

VÖ: 13. Juni 2008   •   Label:  Massacre/Soulfood
30. September 2008

Ein bisschen Psycho und Rhythmusschieberei - und gepatzt wird beim Aufsagen des kleinen Einmaleins der Populärmusik… Songs? Gefühl? Eigencharakter? Bleed The Sky verwechseln spielerische Extravaganz und profunde Musik mit instrumentaler Kraftmeierei. Mit vom Hantelstemmen angeschwollenen Griffeln spielen sich Melodien und Solos eher schlecht. Die cleanen Songfragmente fallen daher als außergewöhnliche Effekthascherei ins Gewicht und verweisen keineswegs auf fürwahr gefühlvolle Mucker hinter der Fassade. Das gehört sich eben mal so in dieser Stilistik, auch mal den Emotionalen rauszukehren. Es wird angesichts der Flut an redundanten Veröffentlichungen immer schwieriger, nicht zynisch zu werden. Diese Band ist keine schlechte, sie hat nur schlechten Geschmack und setzt diesen gekonnt um. Paradox? - Nein, denn für Menschen, deren metallische Zeitrechnung mit Pantera oder At The Gates und gar In Flames beginnt und die sich als Meshuggah-Gutfinder für echte Musiknerds halten, ist “Murder The Dance” mit seinen gewollt freakigen Songtiteln (im Gegensatz zur herkömmlichen Musik) bestimmt der Stein der Weisen.

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