Bevor die Südstaaten teilweise in Schnee und Eis versunken sind, hat die Truppe aus Alabama im November einen Nachfolger zum 2020er Album „Fatal“ nachgeschoben. Neben zwei Instrumentals enthält „Life Support“ drei neue Songs, die hörbar trockener produziert wurden als die Songs des letzten Langspielers. Dafür wird aber auch mehr mit Geschwindigkeiten gespielt und Arants Vocals klingen einen Hauch kratziger. Stellenweise erinnern mich der Sound und die Arrangements der Songs an SEPULTURA zu „Beneath the Remains“ und „Arise“ Zeiten – man höre sich nur mal das Einstiegsriff von „Abysmal Demise“ an. Eben dieser Song zeigt die Band überings auch in ihrer kompletten Bandbreite: zermalmendes Midtempo wechselt sich mit wahnsinniger Raserei ab. Das abschließende „Somber Repose“ greift dann durchaus auch in den Instrumentenkoffer eines „Master of Puppets“. Veredelt wird die EP durch ein Coverartwork von Yan Sek, welches zweifellos als Wimmelbuch für den geneigten Death-Thrash Fan bezeichnet werden darf und aufgrund der Tatsache, dass die EP nur digital und als CD erschienen ist, wohl niemals in Gänze entschlüsselt werden wird. Hier wäre ein großformatiges Medium wünschenswert. Unterm Strich liefern BLOOD AND BRUTALITY eine zwar 22 Minuten lange, aber doch sehr kurzweilige EP mit ordentlich Power und Atmosphäre ab.
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