Ausgepowert und voneinander genervt, gab man nach der langen "New Jersey" Tour die vorläufige Trennung bekannt, bevor man sich Jahre später mit neuen Frisuren und leicht modifiziertem Sound auf "Keep The Faith" zurückmeldete. So belanglos ich alles nach "Keep The Faith" auch musikalisch finde, das Frühwerk der Hardrocker aus New Jersey gehört mit Sicherheit nach wie vor zum Besten, was der Föhnrisurenmetal jemals hervorgebracht hat. An Songs wie "Livin' on a prayer", "You give love a bad name", "Wanted dead or alive", "Bad Medicine", "Born to be my baby" usw. usw. kann man sich einfach nicht satt hören. "Lay your hands on me" wurde endlich mal ohne das ewig lange Intro verewigt. Mit "It's my life" und "Have a nice day" sind auch zwei neuere Songs vertreten, die sich ja durchaus anhören lassen. Schließlich gibt es sogar zwei neue Songs zu hören, u.a. die neue Single "What do you got?" - ein eher mittelprächtiger Schmusesong. Hierzu gibt es mit "Bed of Roses" und Always" ohnehin noch genug Gelegenheit. Auch das seit jeher überbewertete "I'll be there for you" hat seinen Platz auf die Sammlung gefunden.
Mit "Runaway" erinnert man schließlich an das Debütalbum der Band. Lediglich von der - übrigens auch sehr guten - 7800° Fahrenheit wird kein Song zu den Greatest Hits gezählt. Schade.
Insgesamt jedoch eine wesentlich bessere Mischung als "Crossraods", wie ich finde. Zumal erinnert das Schwertherz auf dem Cover auch wieder an alte Zeiten, als dieses Zeichen verschiedentlich die Shirts der Band zierte.
Ein Großteil der Scheibe unterstreicht auf jedenfalls nachhaltig, das Bon Jovi vollkommen zurecht zu den ganz Großen Namen im Rockgeschäft zählen!
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