Nach einer Auszeit und einem optischen Makeover, driftete man zwar in den 90iger Jahren etwas in die Ecke der Schmuserocker, dennoch zählen die Jungs aus Ashbury Park nach wie vor zu meinen Faves - Alben wie "Slippery When Wet", "7800° Farenheit" oder das Debut der Jungs bleiben unerreicht.
Nun wird mit "Lost Highway" die Audioversion zur bereits erschienenen DVD nachgereicht. Und man höre und staune: die Jungs können durch Frische und kernigen Rock begeistern. Schon der Opener "Lost Highway" strotzt vor Energie und "Summertime" klingt wied er perfekte Soundtrack zu blauem Himmel und Sommerferien. Das es Schnittmengen zwischen Country und Hardrock gibt, zeigen nicht nur Bands wie Cinderella oder Lynyrd Skynyrd, sondern auch die Jungs von Bon Jovi: so gibt es z.B. eine Fiddle und eine Steel Guitar (von den Kollegen auf laut.de frecherweise als Zitter verunglimpft). Im Mittelteil kommt dann doch der Kuschelrocker durch - "Seat next to you", "Everybody's broken" und "Till we ain't strangers anymore". Für meinen Geschmack ein bißchen zu viel Ballade auf einen Schlag, aber gut, die jungen Dinger mit den tiefen Ausschnitten aus der ersten Reihe wollen ja auch auf ihre Kosten kommen.
Die Darbietung von "It's My Life" zeigt, dass die Jungs doch irgendwie rocken können und "Who says you can't go home" ist ein runder Abschluss für ein gelungenes Liveerlebnis.
"Lost highway: The concert" bietet nichts für reine Oldschool Fans, da es keine Songs der alten Zeiten gibt. Wer sich einen Eindruck der neueren Songs der Jungs verschaffen möchte, für den bietet die Scheibe eine ehrliche und unterhaltsame Hardrockunterhaltung.
Zu dem wird auch wieder deutlich, wer eigentlich der bessere Sänger in der Band ist: Richie Sambora :o)
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