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Breed - Breed

VÖ: 23. Mai 2007   •   Label:  FaceFront
von Marc Stoffregen
23. Mai 2007

Der druckvolle Sound und gerade die virtuose Gitarrenarbeit möchte ich besonders hervorheben. Hammerhartes Riffing treffen auf diverse Gitarrensoli und man fühlt sich zeitlich in die Metalära der späten 80er / frühen 90er versetzt. Erinnerungen an Bands wie Megadeth, Pantera und Motörhead kommen unweigerlich hoch und stylistische Parallelen zu diesen Formationen sind nicht von der Hand zu weisen. Auch erfreulich, dass man hier keinen Eunuchen in einem zu engen Lederkostüm ans Mikro gestellt hat. Doch genug des Abfeierns. Das wars dann auch schon, was mir an Breed gefällt. Der Gesang ist trotzdem nervtötend. Die Reibeisen-Presswurst sollte sich mal mit Lemmy von Motörhead zum nächsten HNO-Arzt aufmachen oder statt literweise Whiskey zu kippen, sein Geld in Wick VapoRub investieren. Einen Schleimlöser sollte sich dieser Kerl wirklich dringenst besorgen, hört man ihm doch jede einzelne Sekunde an, wie hoch ihm die Güllis schon im Hals stehen. Er macht mit seinem Gesang echt die ganze Mucke hinüber. Rein instrumental hat die Kapelle nämlich ne astreine Mischung gutartigen 80er Metals drauf, die jedem Hard Rocker, Normalo Rocker und auch Power Metaller ansprechen dürfte. Einziger Wermutstropfen: der letzte Song „My Fever“, eine fast schon grungige Ballade mit relativ klarem Gesang. Das Dingen ist wirklich klasse und bei mir hängen geblieben. Gesamt betrachtet jedoch musikalisch top, gesanglich leider ein Griff ins Klo. Eieiei, das gibt satte 5 Punkte Abzug für den grottigen Gesang.

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