Zum Hauptinhalt springen

Dokken - Broken Bones

VÖ: 23. September 2012   •   Label:  Frontiers
Musikalisch wird die Popularität der Amis natürlich nach wie vor von den großen Heavyrock Hits der 80ger genährt. Mitte der 90ger versuchte man sich hingegen mit alternativen Sounds und nannte das Album passender Weise „Dysfunctional“. Vor vier Jahren dann die scheinbare Rückbesinnung auf alte Werte, immerhin versuchte man mit dem Titel „Lightning Strikes Twice“ offenbar an das geniale „Lightning Strikes Again“ vom 85ger „Under Lock And Key“ Album zu erinnern. In diesem Zusammenhang kochten in der Gerüchteküche Meldungen über eine etwaige Reunion mit Saitenhexer George Lynch hoch, die dieser jedoch unter Hinweis auf Dons ablehnende Haltung dementierte.

„Broken Bones“ beginnt flott mit dem metallischen „Empire“. Doch schon der Titeltrack greift deutlich hörbar die Einflüsse des „Dysfunctional“ Albums auf. Die schwerfälligen Gitarren und die düsteren Gesangsmelodien greifen zwar auch typische Dokken Emotionen auf, lassen aber hardrockende Verspieltheit vermissen (z.B. „Victim of The Crime“). Das Einstiegsriff zu „Burning Tears“ bedient sich dann schlicht und ergreifend eigener Rezepturen und erinnert verdächtig an „Alone Again“, kommt jedoch an die Größe dieses Songs nicht heran. „Fade Away“ hingegen ist ein rockig-schmusiger Song in bester Dokken Tradition.

„Broken Bones“ entfaltet beim ersten Hören kaum fesselnde Wirkung. Je häufiger die Scheibe rotiert, desto eingängiger werden die Songs. Letztlich wird die Mischung aus Dokken’schem Heavy Metal, alternativem Riffgewicht und schmusigem Tempo jedoch nicht dafür sorgen, dass die Band wieder ins Rampenlicht der großen Stadien gelangt – aber vielleicht war das ja auch nicht die Absicht der Amis.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?