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Burning Black - MechanicHell

VÖ: 25. Dezember 2009   •   Label:  Limb

Die Plattenfirma zieht als Vergleichsgrößen Judas Priest und die legendären Malice ebenso heran wie die Süddeutschen von Brainstorm und liegt damit wohl gar nicht so falsch.
Während der Titel der Scheibe Erinnerungen an Dystopien und den Klimagipfel in Kopenhagen hervorruft, handelt es sich bei der musikalischen Seite der Band um einen zentnerschweren, melodischen, scharfkantigen Metalbrocken mit viel Potential. John Morris überzeugt mit einer leicht kratzig, kraftvollen und doch melodiösen Stimme, die den energiegeladenen Riffsalven den nötigen Schliff verpasst. Während der Großteil der Songs im Midtempobereich angesiedelt ist, darf für Songs wie "Hero of the Century" auch durchaus mal die Halskrause abgenommen werden, damit der Haarpropeller rhythmisch zur Double Bass rotieren kann. Und wer es gesanglich mit einer Kreuzung aus Rob Halford und Udo Dirkschneider hält, der wird schließlich mit "Dust and Rain" auch noch beglückt. "Victims and Torturer" ist entweder ein nerviger Abgang, denn hier wird "Hero of the Century" mit anderen Songparts durchsetzt. Hätte man sich also getrost sparen können. Vielleicht trifft es aber nur nich meinen Humor.
Letztlich haben wir es bei "MechanicHell" mit einer frischen, kraftvollen und unterhaltsamen US Power Metal Scheibe zu tun, bei der nicht alle Songs gleichermaßen überzeugen können, die aber durchaus ihre Highlights hat, z. B. "Hero of the Century" oder "Our Sentence".

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