Kräftige Gitarren Riffs, brachiale Shouts und ein monströse Feuerwerk aus Blastbeats und Doublebass knallen ziemlich derbst aus den Boxen. Ab und zu tauchen „Burning Skies“ auch mal in den Gefilden des Hardcores unter und präsentieren ein ziemlich brachiales Stück. Nach dem Intro gibt’s erstmal die volle Breitseite mit „RKD“ und genau so geht’s weiter! 30 Minuten pure musikalische Brutalität. Melodien bleiben zwar ein wenig auf der Strecke, dafür gibt’s gibt’s nette Riffs und knüppelharte Beats. Das Tempo wechselt öfters mal und verleiht den Tracks noch mehr Kraft wie etwa im Titeltrack „Desolation“. Der Track „The Sweet Sound of Violence“ war wohl das Leitmotiv dieses Albums. Schnell und brutal. Richtig umgehauen hat mich „Damaged“. Ein pures Geschrammel aus Gitarren und Blastbeats, was aber dermaßen abgeht, dass jeder Pit zu einem brodelnden Vulkan ausbrechen würde. „Fairytale Supremancy“ fängt hingegen ein wenig getragener an und man könnte fast denken dass es sich um das klischeehafte „Metalcore Instrumental Stück“ handelt. Weit gefehlt! So langsam der Track auch anfängt so schnell endet er. Produziert wurde das ganze von Patrick W. Engel und Alexander Dietz in den „Rape Of Harmonies“ Studios, die uns bestens von „Heaven Shall Burn“ und „Narziss“ bekannt sein sollten. Ich kann nur noch mal betonen: „Desolation“ ist ein unheimlich schnelles und brachiales Teil. Stumpf aber geil und genau das Richtige in einer Zeit, wo man von emo Metalcore Bands überflutet wird. Reinhören und ab in den Pit!
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