VÖ: 07. Oktober 2011 • Label: Demons Run Amok Entertainment
29. November 2011
Business As Usual haben mich erleichtert aufatmen lassen. Mit den ersten Tönen hatte ich Gewissheit, dass es sich bei den vier Jungs und dem einen Mädel um Musiker handelt, die sich dem Hardcore der alten Schule verschrieben haben. Die raue Stimme von Sänger Christian Hönig , die schnellen Knüppeleinlagen der nicht müde werden wollenden Drummerin Carola Schadi und die Crewshouts von extra dafür ins Studio georderten Freunden sind die Basis für Hardcore, der wahrlich nach den frühen Zeiten dieses Genres klingt. Da ich ansonsten häufig auch mal Metalcore zu hören bekomme, diese Richtung durchaus auch mag, eigentlich mein Herz aber an den Oldschool-HC verloren habe, hat mich „Same“ aufgrund des gradlinigen und positiven Hardcores überzeugen können. Fast erleichtert habe ich die Platte durchgehört, ohne dabei von clean Vocals aus einer griffigen, schnellen Musik gerissen zu werden, um ins Land der Melancholie gezogen zu werden. Mit einer Spieldauer von etwa 20 Minuten ist „Sham“ zwar nicht gerad lang, aber schließlich zeichnet sich der Oldschool-Hardcore ja auch durch kurze, knappe, auf den Punkt kommende Songs aus. All diejenigen, die auf schnelle Drums, Backgroundshouts, griffige aber gleichsam auch melodische Gitarrenriffs und einen rauen Gesang stehen, sollten Business As Usual auf jeden Fall einmal genauer unter die Lupe nehmen.
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