Denn CAESARS ROME sind weniger Sleaze-lastig als viele unter dieser Bezeichnung laufende Kollegen, weswegen die Wortschöpfung "Post Alternativerock" vielleicht angemessener wäre. Sleazy sind die Jungs durchaus auch, wie sie beispielsweise auf "High On The Nines", "Let's Wish" und dem eingängigen "Goodbye Country Road" unter Beweis stellen, aber sie klingen dabei weit weniger ungehobelt, als man das oftmals von der Konkurrenz gewohnt ist und demgegenüber stehen eben auch treibende, sehr melodiöse und leicht wehmütig wirkende Poprock-Perlen wie "Kicking Down Castles", "Finding Waves"und "O'Captain". Die Sleaze-Gitarren sind zwar meistens dennoch präsent, nehmen sich aber eben stellenweise etwas zurück und lassen so Raum für leisere Töne und Wehmut, die sonst vom üblichen eingängigen Post/Alternative-Sound eher zugedröhnt würde. Kurz gesagt: "The Company We Keep" ist kein reines Party-Album, sondern taugt auch für ruhigere Momente und hebt sich gerade dadurch von der Masse ab.
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