Für mich ist zunächst mal positiv, dass die Band nicht nach Südland klingt und eher an Stilkollegen aus unseren Breitengraden oder sogar den USA klingen.
Schon der Opener macht ordentlich Druck und man beweist, dass hier genug PS für eine gelungene Platte unter der Haube zu sein scheint. Dabei hat man sich beim Tunen der Scheibe nicht nur auf die Pferdestärken verlassen, sondern versucht, verschiedene Genres zu verbinden. Unter dem Mantel des melodischen Powermetals findet man hier also auch mal Hochgeschwindigkeitsdrums, düstere Grollgesänge usw. Was bleibt, ist schließlich eine amtliche Scheibe, der dennoch die Klasse fehlt, um wirklich in der Meisterklasse aufzutauchen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und das Handwerkszeug scheint hier vorhanden zu sein. Warten wir mal ab, was die nächste Scheibe zu bieten haben wird. Genrejünger dürften jedoch auch an diesem Silberling ihre Freude finden.
http://www.myspace.com/cainsdinasty
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