Die Hildesheimer Zeitung prägte zu meiner Zeit einmal den Begriff Gymnasiastenrock und diese Kategorie dürfte auch die 8 Songs des Quartetts aus der Leinestadt beschreiben: Massenkompatibler, leicht punkiger Alternativrock amerikanischer Prägung, wie man ihn sich gut in der Mensa, große Bühne beim Sommerfest der Uni Hannover vorstellen kann. Gut gelungen ist das akkustische "Down and out", welches irgendwie so klingt, wie es heißt und einen guten Rotzfaktor hat. Bei "Sweetheart" zeigen die Jungs, dass sie auch gerne mal ein bißchen mit Sounds experimentieren und durchaus auch Mut zum leicht schrägen Sound haben - klingt ganz cool!
Mir persönlich rutscht der Gesang an manchen Stellen zu sehr aus der Bahn, so dass er mir zu unmelodiös und schräg wird.
Insgesamt eine kurzweilige Produktion, die ihre Stärken in der zweiten Hälfte hat und allerdings auch noch Spielraum nach oben lässt.