Die Ungarn, die weiterhin sehr schwedisch klingen, haben - über die Distanz gesehen - den Fuß etwas vom Gas genommen, was den Songs gut zu Gesicht steht. Bei ´Why The Vultures Cry´ bin ich stellenweise an Dismembers Hit ´Dreaming In Red´ erinnert. Casket Garden machen aber zum Glück keine übertriebenen Experimente, so dass die Scheibe und jeder einzelne Track den roten Faden behält. Trotz der gestiegenen Abwechselung wirken die Songs nicht so zerfahren wie es noch bei dem Debüt der Fall war. ´Open The Casket, Enter The Garden´ bietet über die gesamte Zeit gelungene Mucke. Auch Shouter Istvan weiß wieder durch die heiseren Vocals zu überzeugen. Wenn die Jungs es schaffen, bei der nächsten Platte noch einmal so einen Sprung zu machen, steht uns ein echter Hammer ins Haus. Aber bis dahin gilt: Open the Player - Enter The (Casket) Garden. Denn das Eine oder Andere gibt´s jetzt schon zu entdecken.
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