alten. Nach zwei weiteren Longplayern kann man sich 2010 mit „Killing The Eternal“ einmal mehr von den musikalischen Qualitäten der 1998 gegründeten Band überzeugen.
Um das Fazit vorwegzunehmen: „Killing The Eternal“ ist ein sauber produziertes, technisch gut gespieltes, thrashiges Album ohne viel Schnörkelei und ohne klare, melodiöse Gesangseinlagen. Die Songs schießen mit Wut und Durschlagkraft aus den Boxen. „Failed“ ist dabei ein Track, bei dem der Hörer zumindest zu Beginn durch besondere Drescherei gefangen werden soll. Dieser Song wird im Übrigen von dem Titeltrack „Killing The Eternal“ übergangslos eingeleitet. Letztgenannter, instrumentaler Song enttäuscht etwas, da er Gesang erwarten lässt, ihn allerdings nicht bietet. Das Album enthält einige Songs, die kleine Spielereien hervorbringen. So z. B. „The Faith You Have“, das ein eher dem klassischen Heavy Metal entstammendes melodiöses Gitarrensolo auffährt. Alles in allem aber sind die 12 Songs durch einige wenig prägnante und mitreißende Breakdowns („Reap The Outcasts“), durch eine relativ hohe Doublebassfrequenz und einem grunzend bis schreienden Gesang geprägt.
Mir persönlich gefällt die Platte, wenn man mal wieder mit Hilfe von kraft- und aggressionsgeladener Musik Dampf ablassen möchte. Um während des alltäglichen Musikkonsums immer und immer wieder nach der Platte greifen zu wollen, fehlt mir allerdings ein wenig der Wiedererkennungswert und die Abwechslung.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren