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Cathedral - In Memorium

VÖ: 16. Juli 2015   •   Label:  Rise Above Records

Denn wenn auch nur ein Doom Deather dieses Release nicht kennt, hat er nun noch mal die Chance. Ursprünglich wurde das Demo bereits 1990 veröffentlicht. Es wird ja immer viel von den Peaceville Three gesprochen. Sicher haben ANATHEMA, PARADISE LOST und MY DYING BRIDE größeren kommerziellen Erfolg gehabt, der Einfluss auf die Szene, der von CATHEDRAL ausging wird dabei oft vergessen oder unterschätzt. Es ist deutlich hörbar, dass Songs wie ´Mourning Of A New Day´ oder ´Ebony Tears´ großen Einfluss auf ANATHEMA hatten. Daraus machte Vincent Cavanagh im Interview auch keinen Hehl.
Ist ist schon bemerkenswert, dass diese Lee Dorrian nach seinem Ausstieg bei NAPALM DEATH mit geschätzten nur 3,765% von deren Geschwindigkeit eine vergleichbare Intensität erreicht.
Die 4 Tracks des Demos alleine reichen, um eine umgehende Kaufentscheidung zu treffen. Auf diesem Re-Release befindet sich aber noch ordentliches Bonusmaterial. Zum einen gibt es noch 5 Live Tracks aus dem Jahr 1991, die wesentlich besser klingen, als man es von Live Aufnahmen aus dieser Zeit gewohnt ist. Lee singt da zum Teil noch eindringlicher und düsterer als bei den Studioaufnahmen. Das ist mehr als schmückendes Beiwerk.

Zum Zweiten gibt es noch eine Live DVD, die mir leider nicht vorliegt. Ausschnitte bei Youtube lassen aber erahnen, dass auch die sehens- und hörenswert ist. Die ausführlichen Linernotes und Fotos aus alten Tagen werten ´In Memoriam´ zusätzlich auf.

Wer dieses Demo noch nicht kennt und auf diese Art von Musik steht, muss jetzt zuschlagen. Aber auch für Szenepioniere, die das Tape im Schrank haben, lohnt sich der Kauf.

cathedral demo

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