Dort haben die Jungs so viel Spaß gemacht, dass die bereits im Herbst 2013 herausgebrachten Songs des Debütalbums „Pacific Playland“ nun doch nochmal näher unter die Lupe genommen werden mussten.
Horrorpunk aus Berlin, so beschreibt das Trio (auf der Bühne waren sie allerdings zu viert) aus der Landeshauptstadt ihre Musik selbst. Schaut man sich die Namen der Tracks an, so scheint es in den Songs wirklich gruselig zuzugehen, sei es nun bei ‚The Last Day on Earth‘, bei ‚Zombies ate my Neighbors‘ oder bei ‚Sceleton Theatre‘, Freude hat man ganz offensichtlich an Zombies und sonstigen Untoten.
Musikalisch allerdings treten CIRCUS RHAPSODY ganz und gar nicht gruselig in Erscheinung und genau das ist das Schöne am Horrorpunk. Vom Horrorgenre fasziniert wird darüber geschrieben, die Musik jedoch ist alles andere als Horror. Selbst wenn ‚Carnevil‘ mit einem düster anmutenden Einspieler beginnt, wandelt es sich schnell zu einem ziemlich ansehnlichen Punkrockstück. Bei ‚Dead ‘n‘ Breakfast‘ wird nochmal eine Schippe Tanzbarkeit und Ohrwurmpotential drauf gelegt. Meine absoluten Favoriten sind jedoch ‚Resurrection‘ und ‚Dr. K‘, Songs, die mich ein wenig an den guten alten California Punk der 80er und 90er erinnern und außerdem durch ziemlich beeindruckende Gesangspassagen brillieren.
CIRCUS RHAPSODY sind wirklich faszinierend und sie haben was ziemlich Besonderes an sich. Selbst wenn man die Lieder nie zuvor gehört hat, schaffen es die Berliner sowohl live als auch auf Platte gute Laube zu verbreiten. Ich kann CIRCUS RHAPSODY nur weiterempfehlen, denn was gibt es besseres als Musik, die einen zum Lächeln und zum Tanzen bringt? Nicht sehr viel!