COHEED AND CAMBRIA sind mit „Year Of The Black Rainbow“ nun wohl endgültig am Ende ihrer Sience Fiction-Saga um das Ehepaar Coheed und Cambria angelangt. Zwar erscheint „Year Of The Black Rainbow“ als letztes von den inzwischen insgesamt 5 Konzeptalben der Band, chronologisch betrachtet setzt sich die aktuelle Platte jedoch an den Anfang der Geschichte. Die Platte soll die alle Unklarheiten aufklärende Vorgeschichte zur Saga liefern, die von Virusinfektionen bzw. vom bloßen Kampf ums Überleben handelt. Wie sehr man die komplexen Inhalte letztlich durchdringen kann, hängt wesentlich von Begeisterungsfähigkeit und Durchhaltevermögen des interessierten Science Fiction- und Coheed and Cambria-Fans ab.
Musikalisch betrachtet bieten Coheed and Cambria Progressive-Rock. In dieser Hinsicht macht „Year Of The Black Rainbow“ den Eindruck eines stimmigen Werkes, das eine Mischung aus poppigem bis rockigem Sound mit düsterem Hintergrund schafft. Eingängige Gesangsmelodien und tiefgreifende Klangerlebnisse stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Je nachdem, ob das Augenmerk auf Gesang oder Gitarre fällt, lassen sich immer wieder aufs neue kleine musikalische Raffinessen entdecken. Geht man ohne größere Erwartungen und ohne Vergleichsabsichten zu den Vorgängeralben an das neuste Studiowerk heran, wird attraktiver, abwechslungsreicher Progressive Rock abgeliefert.
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