Der Aufstieg war kometenhaft, nachdem man 2004 als erste Band seit den frühen 90igern wieder direkt von einem Majorlabel gesignt wurde. Doch ebenso groß war der Schock, als sich Sänger Dave Lepard 2006 das Leben nahm. Es folgten Auflösung, Reunion mit neuem Sänger, neues Album und wieder die Trennung vom Sänger.
Nun stehen die Schweden mit dem dritten Sänger und brandneuem Album in den Startlöchern. Und wer mit "Rest In Sleaze" seine Freude hatte, der dürfte auch mit dem rockigen, durch Tesla, L.A. Guns (z.B. "Native Nature") und Guns 'N' Roses beeinflussten Big Hair Rock der Skandinavier auf "Generation Wild" keine Probleme haben.
Mit Songs wie "Rebel" oder "Down With The Dust" (erinnert fast an Wild Frontier aus Kassel) wird die Uptempo Fraktion bestens bedient, doch meiner Ansicht nach haben die Jungs ihre wirklich starken Momente in den etwas ruhigeren Songs, z.B. "Save Her" oder "Bound To Fall", das fast an Pretty Maids erinnert. Der Höhepunkt kommt bei diesem Album aber wirklich am Ende: "Beautiful Pain" ist ein Midtempoohrwurm der Spitzenklasse. Besser geht es nicht!
Crashdiet zeigen, dass sie zu Recht zur Speerspitze der NWoSSR gehören und haben ein abwechslungsreiches Album abgeliefert, welches bluesiger und härter als beispielsweise Crazy Lixx klingt, aber dennoch nicht weniger melodiös ausfällt.
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