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Crave – S/T EP

VÖ: 01. September 2013   •   Label:  Eigenproduktion

Die selbst betitelte EP ist das erste Release der Berliner. Es wäre übertrieben von Metal zu sprechen. CRAVE spielen Rock, der gekonnt traditionelle Elemente mit moderneren Elementen verbindet. Den Auftakt erledigt der Rocker ´Lonely´, der schon klar macht, dass die Berliner es verstehen, ihren Songs erfreulich viel Dynamik mitzugeben. In Verbindung mit dem knackigen Hauptriff ein gelungener Auftakt. Beim folgenden ´Real´ wird die Bandbreite der Stimme von Lucia deutlich. Von ruhigen Klängen über hohe Töne bis zur kräftigen Rockröhre reicht ihre Bandbreite, die in jeder Stimmungslage überzeugt. Auch dieser Song schafft eine gute Spannung zwischen ruhigen Strophen und dem härteren Refrain.
Anschließend startet ´Waiting´ mit einem Riff, das auch von End Of Green in deren besten Tagen hätte stammen können. Ein solider Rocker, der härtetechnisch den Höhepunkt der EP bietet. Mein Favorit der Scheibe ist aber das ruhige ´Round ´n´ Round´, das ohne jeden Anflug von Kitsch auskommt und weit von der obligatorischen 08/15 Ballade entfernt ist. Ein großer Song. Statt des abschließenden Covers von ´Whole Lotta Love´ hätte ich lieber noch eine Eigenkomposition gehört, aber der Produzent wollte es anders. Abgesehen von dieser Verfehlung hat er einen guten Job gemacht. Die EP klingt kraftvoll und erdig. So sollte derartige Musik in Szene gesetzt werden.

Unterm Strich ist diese EP ein wirklich starkes erstes Lebenszeichen einer Band mit richtig guten Muckern, die gekonnt das Beste von solider Rockmusik aus zwei Jahrhunderten verbindet. So macht auch der Bandname Sinn, denn die EP makes me crave for more CRAVE.

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