Musikalisch gibt es radio- und Bravo-tauglichen Teeniepunkrock, bei dem der Produzent die Gitarren mit ordentlich Weichspüler versehen hat. Bleibt also letztlich ein poppige Punkrockalbum von fünf durchgestylten Jungs, die wahrscheinlich von jeder echten Punkrockband sofort verprügelt würden. Dennoch schreiben sie die in oder andere gute Melodie (z.B. "Backyard Beauties") und man kann die Scheibe durchaus mal laufen lassen, wenn man "normale" Menschen zum Erdbeerkuchen eingeladen hat und sie nicht sofort mit dem schmutzigen Street Rock von Sister Sin vor den Kopf stoßen möchte.
Wer also das passende Geburtstagsgeschenk für seine 13jährige Schwester sucht und nicht wieder lila-schwarze Leggings schenken möchte, der könnte mit "Sticky Sweet Sins" richtig liegen. Im Übrigen glaube ich, dass die Jungs live womöglich ein ganzes Stück dreckiger rüberkommen könnten, wenn die Gitarren unpolierter aus den Amps dröhnen.
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